Der Lohn meiner Arbeit

Tag 4 – Letzter Tag in Sydney

Ich als alter Krombacher-Biertrinker habe ja in jahrelanger Arbeit
dafür gesorgt, das es den Regenwald noch gibt. Im Laufe der Zeit
sollte ich so rund 10 Hektar davon gerettet haben (ich muss beim Jauch
nochmal nachfragen wieviel genau). Heute habe ich mir die Früchte
meiner harten Arbeit angeschaut. Und was soll ich sagen, es hat
sich gelohnt. In den Blue Mountains gibt es Wald, soweit das Auge reicht. Ein bißchen stinkig war ich darüber das mein Name als Regenwaldretter auf keiner Tafel stand. So hab ich dann erstmal meinen Name in all meine Bäume geritzt. :-)
Das Blaue an den Mountains ist übrigens der Dunst der Eukalyptusbäume,
der wie eine Smogschicht über dem Gebiet liegt. Schon irre, was Bäume
so ausdünsten. Der optimale Lebensraum für Koalabären. Diese fühlen sich
übrigens tatsächlich so weich an, wie sie aussehen. Wobei das Fell der
Känguruhs eher dem eines Rauhaardackels ähnelt. Und das Fell einer Schlange ist kein Fell. Irgendwie sind die Streichelzoos hier anders als zuhause. :-)

Der Känguruflüsterer

Der Känguruflüsterer

Das war mein letzter Tag in Sydney. Leider. Eine traumhafte Stadt mit
jeder Menge flair – das australische Lebensmotto “No worries” wurde wahrscheinlich hier erfunden.

Erkenntnis des Tages: An einem Teebaum wächst kein Tee! Der Baum
duftet, spendet Schatten und heilt Kranke. Wenn er noch für gutes
Wetter sorgt und meine Steuern zahlt, bringe ich einen mit.

Cheers!


2 Responses to “Der Lohn meiner Arbeit”

  • Harald Says:

    Hallo Olli,

    wie versprochen melde ich mich über Dein Blogg und stelle direkt fest, das der lange Flug Dir nicht gut getan hat. Was heißt hier Krombacher-Trinker, was glaubst Du wieviele Regenbäume abgeholzt wurden um Deinen Weizenbier konsum decken zu können::)) Die ersten Tage waren prima beschrieben, vielleicht noch das ein oder andere Bild eingestellt und man könnte neidisch werden. Let´s rock Sydney und komm bloß nicht ohne Bronze wieder!

    Einer der Shufflefreaks

  • Birgit Says:

    Hi Olli,

    ich kann mich meinen Vorgängern nur anschließen: Es macht riesigen Spaß, Deine Geschichten zu lesen. Ich wünsche Dir noch ganz viel Spaß und toi, toi, toi für die Bronze-Medaille.

    Bis bald
    Birgit
    (Die andere Hälfte der Shufflefreaks aus Osterath)

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