…ist heute angesagt. Vormittags in unserer Anlage, nachmittags in Elanora, wo die australischen Shuffler nochmal eine Anlage mit 10 Bahnen haben. Direkt daneben ist übrigens der “Austrian Australian Curling Club”.
Ein Curling-Club in der nähe von Surfers Paradise. Eine gewisse Ironie läßt sich einfach nicht leunen. Vielleicht sollte ich am Rhein auch mal einen Klub der Wellenreiter o.ä. eröffnen.
Ein Wort zum Zustand der Bahnen: Horrible! Man muss aufpassen, dass einem beim Beobachten der Disks nicht schwindelig wird. Mir war bisher nicht bewußt, dass eine Scheiben so oft die Richtung wechseln kann (bei einem einzelnen Schuss wohlgemerkt). Zur Aufstellung der deutschen Mannschaft sei gesagt, alle sind wohlbehalten hier eingetroffen und bereit,
das “Projekt Bronze” anzugehen.
Noch bevor ich auch nur ein offizielles Spiel bestritten habe, bin ich befördert worden, nämlich von der 9. in die 13. Etage. Die Wohnung ist natürlich um Längen besser, als die Alte. Sie hat 3 statt nur 2 Fernseher.
Außerdem teile ich sie mir jetzt nur noch mit einer, statt mit 3 Personen. (An dieser Stelle nochmal ein großes Dankeschön an meine Gastfamilie, die ich in der letzten Woche betreut habe, ihr wart super!)
Mal schauen, ob ich es schaffe, mich bis zum Ende der Woche in die Penthousewohnung im 25. Stock zu spielen.
Apropos Fernseher: Ein weiterer Grund, dieses Land zu lieben ist der, dass im Vorabendprogramm zuerst Futurama (meine Lieblingsserie) und direkt im Anschluss 2 Folgen “The Simpons” kommen. Wunderbar.
So, gleich ist Kennenlerndinner angesagt. Also Smoking und Fliege an, nochmal kurz die Dauerwelle legen, und ab dafür.
Erkenntnis des Tages: Sonnencreme mit Lichtschutzfaktor 75 wurde in Australien erfunden, und das aus gutem Grund.
Cheers!




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