Die Spiele neigen sich dem Ende

Heute war nochmal ein kompletter Spieltag. Mit der Nummer
5 und 1 aus Kanada, der Nummer 2 aus den USA und der Nummer 1
aus Australien als Gegner, habe ich heute morgen kurz überlegt,
ob ich mich nicht einfach direkt wieder hinlegen soll. Bin dann aber einfach mal aufgeblieben, und hab mal geschaut, was der Tag so bringt. Die Courts in Eleanora sind einfach grauenhaft. Man muss nach links schieben, damit die Disk nach rechts rutscht. Auf manchen Banhnen artet das Ganze schon in einem Glücksspiel aus.
Meine Spiele waren so lala. Lediglich eins meiner 4 Spiele konnte
ich nach Hause bringen. Hier sei allerdings angemerkt, dass es sich bei meinem Sieg, um ein ungemein bedeutungsvolles Spiel gegen die australische Nummer 1 handelte. Wahrscheinlich war dieser Sieg der Wichtigste des ganzen Tages. :-)

Zum Lunch ging es in den das Vereinsheim des benachbarten, österreichischen Curlingclubs, wo wir von der Försterlisl mit Essen versorgt wurden.
Nach getaner Arbeit fuhr unser Präsident mit seiner Gefolgschaft nach Surfers Paradise um dort endlich einmal für sein schweres Amt standesgemäße Schuhe zu erwerben. Männershoppen ist schon etwas anders als bei Frauen:
Rein in den Laden, auf den Schuh zeigen, den Mann kaufen möchte,
anprobieren, eine Runde laufen, bezahlen und tschüss. Ein Prozedere von
pi mal Daumen 3 Minuten.
In den hiesigen Schuhgeschäften muss man sich die Schuhe noch nicht einmal selbst zubinden, das erledigt das Personal (eventuell aber auch nur, wenn man Präsident ist, das muss ich noch rausfinden).

Wieder daheim, ging es kurze Zeit später mit einer internationalen Shuffleboard-Delegation aus Kanadiern, Amis und Deutschen zum Pizza-Essen. Eigentlich wollte ich mir heute abend mal kräftig einen genehmigen. Nach dem 2. Bier merkte ich allerdings, dass ich viel zu müde für solch hehre Ziele bin, deshalb ich mein Vorhaben schnell wieder gecancelt.

Jetzt bin ich müde und geh ins Bett.

Erkenntnis des Tages: Man muss uch jönne könne!

Cheers!

Update 06:50 Uhr: gestern abend ging mal wieder das Internet nicht mehr. Daher kommt dieser Bericht auch erst so spät. Die Aussies brauchen, glaub ich, mal ein paar fähige IT-Experten. ;-)

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