Kuranda

Heute stand Kuranda auf dem Programm. Ein nettes kleines Städtchen, umgeben von Regenwald, soweit das Auge reicht. Ich habe soviele Eindrücke gesammelt, dass es hier den Rahmen sprengen würde, diese alle aufzuzählen. Soviel sei verraten: Der Tag war prima, und der Ausflug hat sich voll und ganz gelohnt. Auch war ich heute wieder auf den Spuren von Prof. Grzimek unterwegs. Da ich diese Woche noch keine Kängurus gefüttert habe, habe ich dies mal flux nachgeholt, sonst verhungern die mir noch. Da ich mittlerweile genug Koalas gesehen habe, habe ich sie heute mal (fast) links liegen lassen, und hab mich mehr um Schmetterlinge, Vögel und diverse Gifttiere gekümmert. Kuranda selbst, bietet neben vielen Shoppingmöglichkeiten auch nette Märkte und Gallerien. Bei wunderbarem Wetter machte ich mich auf die Socken kreutz und quer durch die Stadt. Hin ging es übrigens mit dem Zug, und zurück mit einer Gondel quer über den Regenwald. Sehr schön.

Da meine Schuhe noch etwas Profil übrig hatten, entschloss ich mich, nach einem kurzen Zwischenstopp im Hotel (welches heute immer noch nicht besser ist), mal in die City zu wandern, um meinen nächsten Tag zu planen. Cairns ist ein nettes Städtchen mit einem ganz eigenen Flair. Das Publikum scheint mir völlig bunt durcheinandergewürfelt zu sein.

An dieser Stelle mal ein paar Worte zur Mode in Australien. Bei den Männern zeichnet sich ein ganz klarer Modetrend ab, der sich allerdings tagsüber und abends unterscheidet: Tagsüber läuft der Mann grundsätzlich in Shorts in diversen Variationen durch die Gegend. Dazu ein T-Shirt, gerne von Bilabong (kann aber auch von einer anderen Marke sein, hauptsache, es steht vorne irgendwas drauf), Flipflops (wie können die nur darin laufen?), Baseballkappe und Sonnenbrille auf der Nase. Abends sieht das Ganze schon anders aus. Da wird dann die Sonnenbrille weggelassen.
Bei den Damen der Schöpfung kann ich keinen eindeutigen Trend feststellen. Wobei ich sagen muss, dass ich allen Ernstes jetzt schon ein paar Menschen gesehen habe (nicht nur hier), die es unheimlich hip finden, bei 30 Grad mit der dicksten Winter-Pudelmütze (mit Bömmel) herumzulaufen. Vielleicht hab ich ja nicht so das Modeverständnis, aber irgendwie find ich das hohl. Außerdem gab es diesen Modetrend bei uns schon letzten Winter zwischen Dezember und Februar.

Picture of the day: Ein Schmetterling

Erkenntnis des Tages: Egal wohin man reist, 2 Dinge wird man niemals los: Deutsche und Japaner


One Response to “Kuranda”

  • Renate Simons Says:

    Hi Olli, in Gedanken bin ich bei Dir und genieße mit. Habe vor Deiner Australienreise garnicht gewußt, wie toll Du schreiben kannst. Hast Du bestimmt von Deiner Mutter.

    Ich habe jeden Tag Deine Osch.info gelesen und war mächtig stolz auf Dich. Super, dass Shuffleboater Deutschland die Bronze-Medaille geholt hat.

    Dir, mein Junge, wünsche ich noch eine ganz tolle Zeit in Austrailien
    und komm mit vielen guten Eindrücken und gesund zurück.

    Deine Familie und ich vermissen Dich.

    Liebe Grüße von Deiner Mutter

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