Opera Mini für das iPhone – Ein Kurztest
Lange hat es gedauert, nun ist er da: Der Alternativbrowser zum mobilen Safari. Das Apple ihn für seinen AppStore zugelassen hat, hat sicherlich auch mit der großen PR zu tun, die Opera in den letzten Wochen für den neuen mobilen Browser betrieben hat.
Dementsprechend hoch sind natürlich die Erwartungen.
Ein kurzer Test zeigt: Der neue Opera Mini ist flott bei der Sache. Webseiten sind ruckzuck geladen. Das Menü ist intuitiv und alles ist schnell erreichbar.
Features wie “Topsites” und “Tabbed Browsing” runden das Bild ab.
Dennoch gibt es Punkte, die Opera Mini wohl nicht zum Standard-Browser auf dem iPhone werden lassen.
Punkt 1: Zoomen
Unter mobile Safari ist der User es gewohnt, Seiten stufenlos zoomen zu können. Entweder per Multitouch, oder einfach per Doppeltipp auf einen Textabsatz, der dann direkt zur optimalen Größe zoomt. Unter Opera hat man nur eine “Ganz oder Garnicht”-Option, die immer dahin zoomt, wo man doppelt drauf tippt. Sehr gewöhnungsbedürftig.
Punkt 2: Darstellung
Mein persönliches K.O.-Kriterium: Die Darstellung. Kann man unter mobile Safari auf großen News-Seiten nach dem Laden in der Regel ohne Zoom schon die Überschriften überfliegen, präsentiert Opera dem User hier nur einen unleserlichen Buchstabenbrei, der einen zwingt auf den Artikel zu zoomen.
- Screenshot RP-Online Opera Mini iPhone
- Screenshot RP-Online Safari
Fazit: An diesen 2 Punkten muss Opera zügig nachbessern, wenn es den Safari auf dem iPhone ersetzen will.





