Okt 29 2008

Googles Goggles

Ziemlich abgefahren find ich die Idee, die die Köpfe hinter Google-Mail in ihren Webmail-Dienst eingebaut haben:
Am Wochenende in der Nacht muss der User, bevor er eine Mail verschickt diverse Rechenaufgaben lösen, bevor die Mail versendet wird. Damit möchte Google den User davor schützen, im besoffenem Kopf, Emails zu schreiben, die er/sie am nächsten Morgen bereuen könnte.
Die Aktivierungszeiträume dieses Features lassen sich im Übrigen an die eigenen Trinkgewohnheiten anpassen.
Man kann von Google behaupten was man will, innovativ sind sie.

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Okt 13 2008

OpenOffice 3.0 ist da

Lange hab ich drauf gewartet. Vor allem auf die native MacOS X Version. Leider hat das OO-Team vergessen, die Server auf den Run vorzubereiten, so dass derzeit kein Download möglich ist.

Ich übe mich weiterhin in Geduld.


Okt 6 2008

900.000 Angehörige des engl. Militärs

… sind in digitaler Form abhanden gekommen. Das ganze passierte im September 08 in England.


Okt 6 2008

17.000.000 Datensätze von T-Mobile

17 Millionen Datensätze von Kunden, sind bei T-Mobile mal eben “entwendet” worden. Darunter auch Geheimnummern, Adressen, Telefonnummern und so weiter. Schade eigentlich, dass ich Kunde von denen bin. :-(


Sep 27 2008

Back in Germany – Ende

Deutschland hat mich wieder! Will ich es eigentlich auch wieder? “Hannes, wasch wilsch n du?” sprach eine stark schwäbelnde Frau neben mir in der Reihe bei Starbucks am Flughafen Frankfurt zu ihrem Mann, und ich war mir nicht sicher, ob ich für sowas schon wieder bereit bin. Da man bekanntlich ja nichts überstürzen soll, werde ich mich erstmal langsam an die BRD herantasten, und die nächste Woche noch bei unseren holländischen Freunden verbringen. Außerdem hatte ich lange keinen Urlaub mehr. :-)
Appropos Starbucks: Meine Reise war ja auch so etwas wie eine ungeplante Kaffeefahrt, soviel Kaffeeläden, wie ich getestet habe. Die amerikanische Koffeinkette kann ich allerdings nach wie vor empfehlen.
In einer halben Stunde kommt mein Zug nach Hause.
An dieser Stelle endet meine Berichterstattung, mit einem Dankeschön an alle, die hier hin und wieder mal reingelesen haben. Für mich war das Bloggen eine gute Gelegenheit, meine Gedanken zu sortieren, außerdem kann ich so nochmal nachlesen, was denn alles gewesen ist. Im Alter vergißt man ja so schnell…

Erkenntnis des Tages: Trotz allem ist es schön, wieder nach Hause zu kommen.

Cheers!


Sep 27 2008

Fruehstueck

Eigentlich hatte ich mir die Nacht ein wenig anders vorgestellt. Statt smoothem herumschlendern, hab ich schon im Stehen geschwitzt. Hier ist es, wie schon beschrieben, so heiss, dass man eigentlich nichts machen kann. Daher habe ich meine Plaene etwas ueber den Haufen geworfen, und hab mir ein Zimmer in der Stadt genommen. Die Dame an der Rezeption hat sich wahrscheinlich auch gedacht “Was ist das denn fuer einer?” als ich um 02:30 dort ankam. Ich war wie aus dem Wasser gezogen. Im klimatisierten Zimmer, nach einer ausgiebigen Dusche, war die Welt dann wieder in Ordnung.

Dank der Zeitverschiebung und diversen Nickerchen im Flieger, war ich um Punkt 06:00 wieder wach und fit, so dass ich nun endlich mein Ziel, naemlich im Emirates Palace zu fruestuecken, verwirklichen konnte. Also schwupps ins Taxi gesetzt, und mich standesgemaess, vorbei an der Hotel-Security, bis zum marmorierten Haupteingang chauffieren lassen. Wo mir dann direkt mal die Tuer aufgehalten wurde. Also ab hinein, ein kurzes Schwaetzchen mit dem Concierge, und nach 5 Minuten Fussweg IM Hotel war ich auch schon im Fruehstuecksraum. Mannomann, sowas wie da, erlebt man auch nicht alle Tage. Der Schuppen selber ist bombastisch, und auf dem Fruehstuecksbuffett liegen mehr verschiedene Teigwaren als bei Kamps. Ich wusste gar nicht, dass es soooo viele verschiedene Fruehstueckszerealien gibt. Ich sass also in meinem schweren Sessel, hab mir frischen Kaffee und Osaft intravenoes zufuehren lassen, und fuehlte mich rundum wohl. Leider war ich nach dem 4 Teller irgendwie schon satt (ich bin auch nicht mehr der alte…).
Fazit: Fruehstueck in einem 6(!) Sterne Hotel, das hat einen gewissen Stil. :-)

Nun bin ich wieder am Airport, nachdem ich mich nochmal fuer ein paar Dollar mehr durch die halbe City zum Sightseeing hab kutschieren lassen. Allerdings sind die Sights hier meiner Meinung nach eher duerftig gesaeht. Oder ich muss irgendwann nochmal genauer schauen, dann allerdings bitte bei 10 – 15 Grad weniger.

So, bald kommt mein Flieger, dann gehts ab nach Hause.

Cheers!


Sep 26 2008

Das Schlimmste ist geschafft

Gerade sitze ich in einem Internet-Cafe in Abu Dhabi, und diese arabische Tastatur macht mir ein wenig zu schaffen. Da mein Webmailer mit dem arabischen System nicht klarkommt, kann ich hier nur bloggen.
Die 14 Stunden Flugzeit von Sydney hierhin waren mal wieder die Hoelle. Allerdings war es etwas besser als auf dem Hinflug, wahrscheinlich weil ich eben mehr geschlafen und mehr Filme geschaut habe. Jetzt hab ich heute mittag nur noch schlappe 6 Stunden Flug vor mir. Da lohnt sich das Hinsetzen ja kaum. Ich werde mich jetzt in Abu Dhabi noch ein wenig umsehen und mal schauen, das ich zum Emirates Palace komme.

Es ist jetzt kurz nach 01:00 Uhr und draussen ist es eigentlich unertraeglich. Geschaetzte 30 Grad bei 200% Luftfeuchtigkeit. Auf Dauer waer das nix fuer mich. So, ich schau mal, dass ich irgendwo einen vernuenftigen Kaffee bekomme. Bis spaeter.

Cheers!


Sep 26 2008

Stop in Sydney

Da ich irgendwie die Zeit totschlagen muss, schreibe ich mal ein paar Worte aus “meinem” Sydney. Der Flug Cairns – Sydney verlief problemlos, wenn man mal davon absieht, dass ich Indiana Jones 4 verschlafen habe. Das uebelste heute war, neben dem fruehen Aufstehen, dass ich bis 10:15 keinen vernuenftigen Kaffee bekommen habe (Die Ploerre im Flieger kann man nicht als Kaffee bezeichnen). Nun verbringe ich noch gute 2 Stunden hier am Airport Sydney und dann gehts 14 Stunden lang nach Abu Dhabi.
Ich denke mal, dass ich mich von dort aus nochmal melden werde.

Erkenntnis des Morgens:
Man ueberlebt auch ohne Kaffe nach dem Aufstehen (wenn auch schwer).

Cheers!


Sep 25 2008

Abschiedstournee

Heute war mein letzter Tag in Cairns. Morgen geht es zurück nach Hause. Auf der einen Seite freue ich mich natürlich riesig auf meine Famile, auf der anderen Seite gibt es in diesem schönen Land noch so viel zu entdecken, dass die Zeit, wie immer, viel zu kurz war.
Heute habe ich zum Abschluss nochmal einen kleinen Ausflug gemacht. Auf einer wunderschönen Landstraße, immer entlang am Meer,  ging es mit dem Bus nach Port Douglas. Von dort aus hat man nochmal einen tollen Blick auf den “4 Mile Beach”, den 4 Meilen langen Sandstrand. Leider war das Wetter heute ziemlich windig, und das Meer entsprechend wild, so dass der Blick nur zu 90% Postkartentauglich war. Die City erinnert eher an die Gold Coast als an Cairns. Das kann allerdings auch damit zusammenhängen, dass die City von Port Douglas noch sehr jung ist. Die typischen Souvenirläden mit einer Mischung aus Nippes und Schönem muss man hier schon etwas genauer suchen.
Da in meiner Tour, zum x-ten Mal ein Besuch in irgendeinem Wildlifepark mit inbegriffen war, habe ich die Gelegenheit genutzt, und meinen Kängurus, Wallabies, Wombatzen, Koalas und Krokodilen nochmal persönlich die Pfote geschüttelt und “Auf Wiedersehen” gesagt.
Zurück ging es wieder über die besagte Küstenstraße. Allerdings war es schon dunkel, so dass von der Küste nichts mehr zu sehen war. Ich hab keine Ahnung, ob es bei uns auch so ist, aber außerhalb der Städte, ist es abends RICHTIG dunkel. Wenn man da ohne Taschenlampe ausgesetzt wird, hat man ein echtes Problem.

Zum Tagesabschluss gab es in meinem Hotel, noch eine Portion Pasta. Diese war allerdings so groß, dass ICH sie nicht aufgekriegt habe. Zudem war sie auch noch richtig lecker. Allerdings waren da soviel Zwiebeln und Knoblauch drin, dass ich morgen im Flugzeug nicht mein Sitznachbar sein möchte.

An dieser Stelle endet meine Berichterstattung aus Cairns. Morgen setze ich mich ins Flugzeug, und fliege “mal eben” nach Hause. Bei dem Gedanken tut mir jetzt schon der Hintern weh. Aber die schlappen 40 Stunden Reisezeit werde ich einfach mit Dingen verbringen, wo ich zuhause nicht zu komme, wie z.b. vor der Bordtoilette warten, mich darüber ärgern, dass es 6 Stunden lang 15:00 Uhr ist, oder einfach mal 10 Filme hintereinander schauen.

Picture of the day: Der 4 Mile Beach in Port Douglas

Erkenntnis des Tages:
We´ll be back!

Cheers!


Sep 24 2008

Just relaxing

Heute habe ich mir vorgenommen, mal nix wildes zu machen. Nach 3 Tagen Action Non-Stop stand mir heute mal nicht der Sinn nach Tauchen, Wildwasserrafting, Bungee-Jumping, Fallschirmspringen oder was man sonst hier noch alles so machen kann. Ich wollte Shoppen! Und zwar so richtig in einer Shopping-Mall. Also machte ich mich auf den Weg.
Übrigens: Das korrekte Überqueren einer Straße hier, hab ich immer noch nicht gelernt. Vor jeder Straßenüberquerung schaue ich mittlerweile, wie ein paranoider Geisteskranker in alle 4 Himmelsrichtungen, weil ich immer noch nicht weiß, aus welcher Richtung die Autos denn nun kommen. Hier gibt es zwar auch Fußgängerampeln, aber die sind nun mal zu gar nichts zu gebrauchen. An einer roten Ampel kann man getrost eine Zigarette rauchen, einen Kaffee trinken, oder ein gutes Buch lesen, bevor diese mal grün wird. Sollte man dieses seltene Phänomen tatsächlich mal erleben, muss man dann auch flux die Beine in die Hand nehmen, denn eine Grünphase dauert geschätzte 2,34 Sekunden. Es gab Momente, da war die Ampel schon wieder Rot, bevor ich realisiert hatte, dass sie mal Grün war. Dies ist wahrscheinlich auch der Grund warum die Aussies so konsequent über Rot gehen, selbst wenn ein Polizeiwagen angefahren kommt. Aber ich schweife ab.

Die Mall entäuschte mich. Hier gab es den gleichen Krempel wie bei uns. “Kaufhof” heißt hier “Myer” und und “Woolworth” gibts hier immer noch, und ist so eine Art “Real”.  Nach einem Besuch im australischen MediaMarkt (den Namen hab ich jetzt vergessen) wurde es Zeit für ein Frühstück bei “Hungry Jacks”, bei uns besser bekannt als “Burger King”. Der geneigte Leser merkt es schon: Alles alter Wein in neuen Schläuchen.
Also machte ich mich mal auf, zum Bahnhof nebenan. Ich war schwer erstaunt über das wilde Treiben dort (siehe Bild). Auf meine Nachfrage an der Information, wohin die Züge hier denn so fahren, erfuhr ich, dass dies ein Bahnhof ohne Wiederkehr ist, d.h. hier fahren nur Züge ab, kommen hier aber nie an. Wie gut, dass ich mich nicht spontan in einen Zug gesetzt habe.
Da der Tag noch jung war, buchte ich spontan eine enstpannte Bootsfahrt ins Landesinnere. Das war genau das richtige für den heutigen Tag. Entspannt über den Fluss, der von Mangrovenwäldern umgeben ist, tuckern und dabei Ausschau nach Krokodilen halten, die sich hier sehr wohl fühlen. Naja, gesehen hab ich leider keine. Dafür im Anschluss der Tour umso mehr. Als Bonbon gab es nämlich noch eine Kleinbusfahrt durch Australiens größte kommerzielle Krokodilfarm mit 26.000(!) zukünftigen Handtaschen. Da der Tourleiter allerdings einen grausamen Dialekt sprach, hab ich gerade mal die Hälfte von den durchaus interessanten Informationen verstanden. Überhaupt: Manche Aussies haben so einen üblen Dialekt, dass ich mich manchmal frage, welche Sprache die überhaupt sprechen. Den Großteil verstehe ich allerdings recht gut.

Zum Abschluss gab es noch einen kleinen Abstecher in meine Hotelbar, wo ich zu meinem Entsetzen feststellen musste, dass hier ein Cola-Rum nur 3 Dollar (ca. 1,80 €) kostet. Und ich Idiot sauf die ganze Zeit das sündhaft teure Bier….

Pictures of the day:

Erkenntnis des Tages:
Englischsprachige Krankenhausserien im Fernsehen sind eher für Fortgeschrittene

Cheers!