Grundgesetz vergriffen
20 Prozent der Internetnutzer sind “zum Teil schwer Pädokriminelle”
Diesen Satz muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen. Diese 20 % Prozent sind laut UvdL die versierten User, die wissen, wie man die geplanten Internetsperren umgehen kann. Damit gehöre auch ich zu den 20% die grundsätzlich schonmal verdächtig sind. Das grenzt für mich schon schwer an die Grenze der persönlichen Beleidigung. Damit habe ich bei meinem nächsten Wutausbruch über die Inkompetenz und Lernresistenz unserer Politiker auf jeden Fall einen Gut.
Aber eigentlich wollte ich “nur” auf einen Gastbeitrag der Bürgerrechtlerin Bettina “Twister” Winsemann bei Telepolis hinweisen, der mir zu 100% aus der Seele spricht. LESEBEFEHL!
TP: 20 Prozent der Internetnutzer sind “zum Teil schwer Pädokriminelle”.
Black Friday
Es gibt Tage, da sollte man den PC besser auslassen. Radio und Fernseher meiden, und die Tageszeitung besser ungelesen im Altpapier ablegen. Heute ist auch wieder so ein Tag.
Die meisten großen Internetprovider haben heute in vorauseilendem Gehorsam zusammen mit Uschi v.d. Leyen den Grundstein zur Internetzensur in Deutschland gelegt (gut bei SPON zusammengefasst). Und in Schweden sind die Jungs von ThePirateBay alle zu einem Jahr Haft und insgesamt auf viele Mio. Euro Schadensersatz für eine Suchmachine verknackt worden. (Heise) Allerdings kann man hier wenigstens eine Revision erwarten.
Im Falle der Sperrlisten hat der Verein zur Förderung des öffentlichen bewegten und unbewegten Datenverkehrs (FoeBuD) erstmal einen freien DNS-Server eingerichtet. Die IP-Adresse lautet: 85.214.73.63
Auch der CCC pflegt einen DNS mit der IP 213.73.91.35 (dnscache.berlin.ccc.de). Soweit ich informiert bin, ist OpenDNS (IP: 208.67.222.222 oder 208.67.220.220) auch unzensiert, zumal dieser im Ausland steht.
Ein übler Tag…
…ich glaub ich verlink noch ein bißchen Wikileaks, nur so zum Spaß.
Im Google Datacenter
Erstmalig erlaubt Google einen virtuellen Rundgang durch eines ihrer Rechenzentren.
Auf den ersten Blick merkt man gar nicht, dass man sich in einer der “heiligen Hallen”befindet, es erinnert eher an eine Fabrik. 45.000 Rechner stehen hier, unterteilt in 45 Container, die bei Bedarf relativ mühelos verladen und woanders hin bewegt werden können. Clever!
Unser Netz
Was derzeit wieder für ein Palaver um das ach so böse Internet gemacht wird, geht auf keine Kuhhaut. In den letzten Tagen habe ich morgens den Kaffee schon auf, bevor ich ihn überhaupt getrunken habe. Lügen, Polemik, blinder Aktionismus – kurz: übelste Propaganda! Das ich von einer Regierung beschissen werde, ist mir schon klar, aber wenn, dann bitte nicht so plump und platt wie es derzeit geschieht. Allen voran unsere Mutter der Nation, Uschi vdL – Was diese Frau derzeit von sich gibt ist einfach nur schlimm. Ich bin mal gespannt, wie Sie es später mal ihren Kindern und Enkeln klarmachen will, dass sie für die Wiedereinführung der Zensur in Deutschland verantwortlich ist.
Aus gegebenen Anlass möchte ich (mal wieder) auf netzpolitik.org verweisen, und zum mitmachen bewegen:
Jetzt handeln: Das Internet im Telekom-Paket retten : netzpolitik.org.
Listen von Abgeordneten finden sich hier.
Dem Politiker seines [Ver|Miß]trauens kann man mal bei
abgeordnetenwatch.de auf den Zahn fühlen.
Denk ich an Deutschland in der Nacht…
Die Spam-Mail des Tages
Es ist noch nicht mal 09:00 Uhr, und ich habe schon meine Lieblings-Spammail für den heutigen Tag erkoren.
Der Absender dieser Mail lautet “Stop den Veruntreuungen”. Klingt schonmal vielversprechend.
Ich zitiere:
Wie Sie denken-warum wählen Tausende Bewohner Europas jeden Tag unser Geschäft?
Die Antwort ist sehr einfach!
Nur bieten wir jeden Tag mehr verschiedene 300 Programme für Macintosh und PC ,
auf Französisch, Deutsch, Spanisch, Italienisch und andere europäische Sprachen an.Alle Programme sind die Prüfung gegangen eben sind gegenwärtig vollständig von den funktionalen Versionen.
Stellen Sie ein, zu denken!!! Bei uns sparen Sie fast 80 % ein…..
Die Sonderangebote bis zum Ende des Marz kode auf 30 % den Rabatt (D33W-8916)
Besonders schön finde ich “Stellen Sie ein, zu denken”. Der Verfasser dieser Mail erhofft sich dadurch wahrscheinlich, dass tatsächlich jemand etwas bei ihm kauft.






