OpenOffice 3.0 ist da
Lange hab ich drauf gewartet. Vor allem auf die native MacOS X Version. Leider hat das OO-Team vergessen, die Server auf den Run vorzubereiten, so dass derzeit kein Download möglich ist.
Ich übe mich weiterhin in Geduld.
Lange hab ich drauf gewartet. Vor allem auf die native MacOS X Version. Leider hat das OO-Team vergessen, die Server auf den Run vorzubereiten, so dass derzeit kein Download möglich ist.
Ich übe mich weiterhin in Geduld.
…ist zwar noch nicht mit dabei, aber vielleicht bald.
Ganz im Zeichen von Web 2.0 präsentiert sich nasaimages.org. Von der gemeinnützigen Organisation archive.org verwaltet, präsentiert nasaimages.org Millionen von Weltraumbildern der Nasa. Fein säuberlich archiviert, finden sich hier diverse Kategorien mit Bildern, Videos und Texten zum freien Download.
Alle Medien sind Copyrightfrei, d.h., sie können frei verwendet werden. Eine gute Sache, wie ich finde, an der sich andere Organisationen gerne ein Beispiel nehmen können.
Heute ist ein WordPress-Client für das Iphone herausgekommen (link). Eine nette Sache, für das schnelle Bloggen zwischendurch. Auf den ersten Blick schein auch alles da zu sein, was man braucht, sprich Kategorien, mit dem Iphone geschossene Fotos, Tags, Preview im Safari, usw.. Das Einbinden des eigenen Blogs war ein Kinderspiel. Bei der Preview kam dann der erste Dämpfer: Das Template konnte nicht angezeigt werden. War aber halb so schlimm, da das geschriebene Posting dennoch vorhanden war. Als es aber darum ging, das ganz zu veröffentlichen, war der Ofen aus:
Ein Programmabsturz jagte den nächsten. Wenn tatsächlich mal etwas zum entfernten WordPress durchdrang, dann waren es lediglich irgendwelche Platzhalter für den Text, die dafür aber auch prompt veröffentlicht wurden.
Woran es liegt? Keine Ahnung! Ich hoffe, dass die Entwickler hier ganz schnell nachbessern, da ansonsten der sehr gute Ansatz durch Nicht-Benutzbarkeit wieder zunichte gemacht wird.
Ich freue mich auf die nächste Version.
Die hier beschriebenen Wartungsarbeiten bei Apples MobileMe schienen, zumindest auf den ersten Blick, von Erfolg gekönt zu sein. Das größte Ärgernis, der nicht funktionierende Kalender, lief bei einem ersten kurzen Test auf Anhieb. Nun werden weitere Tests klären, ob MobileMe tatsächlich das Zeug zu einer ernsthaften Konkurrenz für Microsofts Exchange hat.
Microsoft hat sein Versprechen wahr gemacht, und die Spezifikationen als PDF für diverse Office-Binärformate (u.a. Word, Excel, Powerpoint) veröffentlicht. Bisher waren diese Informationen nur auf Anfrage zu bekommen.
Zu finden ist der ziemlich trockene, englische Lesestoff hier.
Technorati Tags: Microsoft, Office, Spezifikation
Bei Gearlive.com gibt es ein englischsprachiges Video, welches beschreibt, wie man den 3D Fenstermanager Beryl auf den Eee PC bekommt.
Ich habe es selbst mal an meinem neuen Spielzeug getestet, und es funktioniert tatsächlich.
Allerdings bin ich bei der Installation auf ein paar Abweichungen vom Video gestoßen, deshalb gibt es jetzt mal ein kleines Tutorial auf Deutsch.Ich gehe mal davon aus, dass der geneigte Leser bereits den Advanced-Desktop aktiviert hat. Falls nicht, wird am Anfang des Videos erklärt, wie es funktioniert. Eine deutschsprachige Ressource findet man hier.Zu Beginn benötigen wir eine neue Paketquelle in unserer Synaptik-Paketverwaltung. Dazu öffnen wir eine Konsole (Alt-F2, Konsole eingeben) und geben folgendes ein:
wget http://debian.beryl-project.org/root@lupine.me.uk.gpg | sudo apt-key add -<enter>
Bitte das Minus-Zeichen am Ende nicht vergessen. Im Video wird das ganze mit curl ausgeführt, da curl aber standardmäßig nicht installiert ist, nehmen wir einfach wget, das tuts auch. Die Quelle ist für uns nun vetrauenswürdig. Da wir gerade in der Konsole sind, schreiben wir noch ein kurzes sudo synaptic & <enter>und die Paketverwaltung öffnet sich. Hier gehen wir auf Einstellungen -> Paketquellen -> Neu und tragen dort folgende Daten ein:
Adresse: http://debian.beryl-project.org/
Distribution: etch
Sektion(en): mainDas Ganze mit OK bestätigen und auf Neu laden klicken. Die Quelle ist nun eingebunden. Wir öffnen die Suche im Paketmanager und suchen nach beryl. Wir wählen das gefundene Paket beryl aus und merken es zum Installieren vor. Ein Klick auf den Button Anwenden sollte nun die weiteren benötigten Pakete erfassen und Beryl kann installiert werden. Nach der Installation sollten unter Applications -> System der Beryl Manager, sowie der Beryl Settings Manager zu finden sein. Bitte noch nicht öffnen. Nur gucken, nicht anfassen.
Wir kehren zurück zu unserer Konsole, da wir noch eine Datei editieren müssen. Wir schreiben:
sudo kwrite /etc/X11/xorg.conf
Es öffnet sich ein Editor mit der gewünschten Konfigurationsdatei. Im Abschnitt [Section "Server Layout"] sowie im Abschnitt [Section "Server Flags"] muss jeweils folgender Eintrag getätigt werden, falls noch nicht vorhanden (so wie bei mir):
Option "AIGLX" "true" (jeweils durch Tab getrennt).In [Section "Device"] muss die Zeile Driver "intel" durch Driver "i810" ersetzt werden.
Zuguterletzt ersetzen wir noch in der [Section "Extensions"] das
Option "Composite" von "Disable" auf "Enable".
Das war es mit der Editiererei. Wir klicken auf Datei -> Speichern und verlassen den Editor.
Nun starten wir den Beryl-Manager unter Applications->System. Er braucht einen Moment zum Laden. Wenn er fertig ist, findet sich in der Taskbar ein rotes Icon, eine Art Diamant wieder, wo sich ein Menue beim Rechtsklick öffnet.Abweichend von den Angaben in dem Video habe ich folgende Einstellungen in dem Menüpunkt Erweiterte Optionen für Beryl gewählt:
Renderpfad: Automatisch (im Video ist es “Copy”, was bei mir nur Müll verursachte)
Composite Overlay Window: COW benutzen
Renderplattform: AIGLX erzwingen
Binding: Automatisch
Rendering: Indirect RenderingNun springen wir noch schnell im Menü in die Emerald Themen-Verwaltung -> Themen editieren -> Reiter Rahmen/Schatten und setzen dort die Deckkraft sowie den Radius auf den kleinsten Wert der geht, da man ansonsten einen häßlichen, schwarzen Trauerrand um jedes Fenster hat, da der Grafikchip des Eee PC kein Alpha-Blending unterstützt. Leider ist das Fenster ziemlich groß, so dass man mit Alt+Linker Maustaste den Beenden-Button etwas suchen muss.
Nun sind wir bereit für den ersten Start: Im Menü auf den Menüpunkt Wähle Fenster Manager gehen und dort Beryl auswählen. Der Bildschirm müsste sich nun neu aufbauen. Wenn in dem Menüpunkt Wähle Fenster-Manager immer noch Beryl ausgewählt ist, war die Installation erfolgreich.
Natürlich erfolgt das Nachkochen dieses Rezeptes gänzlich auf eigene Verantwortung und Gefahr. Ich freue mich über Feedback zu diesem kleinen Tutorial.