Shuffleboard-WM
Am Montag 02.08.2010 beginnt nach monatelanger Vorbereitung die Shuffleboard WM.
Ich freu mich, dass auch die Rheinische Post drauf aufmerksam geworden ist.
Am Montag 02.08.2010 beginnt nach monatelanger Vorbereitung die Shuffleboard WM.
Ich freu mich, dass auch die Rheinische Post drauf aufmerksam geworden ist.
So, bis zum Flughafen Brisbane bin ich schonmal gekommen. Jetzt hab ich noch ein Stuendchen Zeit bis mein Flug nach Cairns geht. Internet-Terminals sind schon eine gute Erfindung. Das Auschecken aus unseren Villen verlief ohne Probleme, und so machten wir uns mit 2 Autos gemeinsam auf zum Flughafen. Von Brisbane hab ich ausser der Autobahn leider nix gesehen, aber immerhin kann ich damit angeben, schonmal da gewesen zu sein.
Die anderen Teammitglieder muessten sich jetzt gerade ins Flugzeug nach Abu Dabi bewegen, um dort die eine lange lange Zeit zu verbringen. Heute ist es richtig warm bei 28 Grad und strahlendem Sonnenschein. Ich bin mal schwer gespannt, wie das Wetter weiter oben in Cairns ist. Ich werde berichten, wenn ich die Gegebenheiten vor Ort ausgekundschaftet habe.
So, meine Terminal-Zeit ist gleich zuende, und ich hab kein Kleingeld mehr.
Cheers!
Ach Kinners, war das schön. Die Spiele sind vorbei, “Projekt Bronze” erfolgreich erfüllt. An unserem letzten Spieltag gab es für mich auch noch ein Pünktchen gegen einen Australier. Wahrscheinlich der wichtigste Sieg…ach das hatten wir schon. Somit gehen 3 von 13 Spielen auf mein Konto. Dies ist eins mehr, als ich mir vorgenommen hatte, aber doch weniger als ich mir erhofft hatte. Egal, es war eine Team-WM, und das Team hats geschafft.
Gestern schrieb ich vom bequemen Shoppen mit Männern. Wie herlich schnell und unkomliziert das doch alles so ist. Ich befürchte, heute muss ich meine Meinung revidieren. Nachdem mich “die Jungend” angefleht hatte, mit ihnen einkaufen zu gehen, weil sie den Weg nicht so genau kennen, und ich doch schließlich mal Pfadfinder war, fand ich mich, ehe ich mich versah, in einer Shopping-Mall mit rund 400 Geschäften wieder. Und siehe da, die Kleinen sind keinen Deut besser, als ihre Mütter. Was sucht man stundenlang in einem Surfshop? Bei uns zu Hause gibts keine Wellen! Nachdem ich schon 3x durch den kompletten Laden gelaufen bin, sind die Jungens kaum am ersten Kleiderständer vorbeigekommen. Ich hab mich dann selber in der nächsten Kaffeebude abgegeben, und gewartet, bis die Kleinen, bepackt mit ganzen Schrankkoffern voller neuer Klamotten wieder zu mir stießen.
Zurück in unserer Wohnung hieß es dann schnell in Schale schmeißen, weil das Abschluss-Bankett und die Siegerehrung auf mich wartete. Und was soll ich sagen: Es war sehr nett. Es gab 3 Dinge, die diesen Abend nahezu perfekt gemacht haben:
1) Mir wurde von meinen hessischen Teammitgliedern eine Privatfahrt zum Flughafen Brisbane angeboten, die ich dankend annahm. Dies hat für mich den großen Vorteil, dass ich mich morgen früh nicht in den Transferbus quälen muss, der mitten in der Nacht, nämlich um 05:30 Uhr(!) fährt, zumal mein Flieger erst um 14:00 Uhr geht. An dieser Stelle nochmal ein riesengroßes Dankeschön dafür.
2) Die japanischen Damen haben vergessen, ihre Polonaise durchs Hotel zu machen.
3) Wurde ich eben mit dem “Shuffelboard Sports Merit Award” ausgezeichnet. Zur Info: Dieser Award ist eine Auszeichnung, die pro WM nur einer Person pro Land verliehen wird, die sich in irgendeiner Weise um den Sport verdient gemacht hat. Da meine sportlichen Leistungen dieses Jahr wahrlich nicht auszeichnungswürdig waren, muss es wohl mit Shuffleboarder.de und dem Blödsinn, den ich hier verzapfe, zu tun haben.
Da ich fest davon ausging, dass unsere grandiosen Shuffle-Girls diese Auszeichnung erhielten, präparierte ich schonmal meine Kamera um ein paar gerührte Gesichter fotografieren zu können. Daher war ich mehr als perplex, als ich plötzlich meinen Namen hörte und auf die Bühne gerufen wurde. Plötzlich war ich der Gerührte. Aber schön wars. Eins steht mal fest, ich bin noch nie in so kurzer Zeit so oft fotografiert worden. Und alle haben Sie einem gratuliert. Das war schon toll!
Nach einem wirklich netten Abend ging dann die große Verabschiedungszeremonie los. Und wenn 2010 tatsächlich alle die nach Deutschland zur WM kommen, die es heute abend zugesagt haben, werden wir wohl anbauen müssen.
Nun sitz ich hier auf gepackten Koffern, und bin gespannt, was mich in Cairns so erwartet. Wir hatten hier ein straffes Programm, aber auch jede Menge Spaß. Jetzt freu ich mich aber auch auf ein paar Tage Ruhe ohne Leute, mit denen ich ständig reden muss.
Picture of the day: Mein Award

Erkenntnis des Tages: Josef Beuys sagte mal: Jeder Mensch ist in seinem Leben für 15 Minuten berühmt. Meine waren heute.
Heute war nochmal ein kompletter Spieltag. Mit der Nummer
5 und 1 aus Kanada, der Nummer 2 aus den USA und der Nummer 1
aus Australien als Gegner, habe ich heute morgen kurz überlegt,
ob ich mich nicht einfach direkt wieder hinlegen soll. Bin dann aber einfach mal aufgeblieben, und hab mal geschaut, was der Tag so bringt. Die Courts in Eleanora sind einfach grauenhaft. Man muss nach links schieben, damit die Disk nach rechts rutscht. Auf manchen Banhnen artet das Ganze schon in einem Glücksspiel aus.
Meine Spiele waren so lala. Lediglich eins meiner 4 Spiele konnte
ich nach Hause bringen. Hier sei allerdings angemerkt, dass es sich bei meinem Sieg, um ein ungemein bedeutungsvolles Spiel gegen die australische Nummer 1 handelte. Wahrscheinlich war dieser Sieg der Wichtigste des ganzen Tages.
Zum Lunch ging es in den das Vereinsheim des benachbarten, österreichischen Curlingclubs, wo wir von der Försterlisl mit Essen versorgt wurden.
Nach getaner Arbeit fuhr unser Präsident mit seiner Gefolgschaft nach Surfers Paradise um dort endlich einmal für sein schweres Amt standesgemäße Schuhe zu erwerben. Männershoppen ist schon etwas anders als bei Frauen:
Rein in den Laden, auf den Schuh zeigen, den Mann kaufen möchte,
anprobieren, eine Runde laufen, bezahlen und tschüss. Ein Prozedere von
pi mal Daumen 3 Minuten.
In den hiesigen Schuhgeschäften muss man sich die Schuhe noch nicht einmal selbst zubinden, das erledigt das Personal (eventuell aber auch nur, wenn man Präsident ist, das muss ich noch rausfinden).
Wieder daheim, ging es kurze Zeit später mit einer internationalen Shuffleboard-Delegation aus Kanadiern, Amis und Deutschen zum Pizza-Essen. Eigentlich wollte ich mir heute abend mal kräftig einen genehmigen. Nach dem 2. Bier merkte ich allerdings, dass ich viel zu müde für solch hehre Ziele bin, deshalb ich mein Vorhaben schnell wieder gecancelt.
Jetzt bin ich müde und geh ins Bett.
Erkenntnis des Tages: Man muss uch jönne könne!
Cheers!
Update 06:50 Uhr: gestern abend ging mal wieder das Internet nicht mehr. Daher kommt dieser Bericht auch erst so spät. Die Aussies brauchen, glaub ich, mal ein paar fähige IT-Experten.
17:45 Uhr Ortszeit. Sobald die Sonne untergegangen ist, fangen hier jeden Abend die Vögel einen Mords-Radau an. Das geht ca. eine halbe Stunde bis Stunde, dann ist wieder Ruhe.
Heute war unser unser Ausflugstag bei sehr bewölktem Himmel. Und irgendwie verfolgte mich ein permanentes Deja-Vú. Um 08:15 Uhr ging es in den Bus nach Surfers Paradise, mit kleinem Sightseeing. Da ich die Strecke aber mitlerweile schon des Öfteren gefahren bin, war sie mir nicht mehr ganz neu. Danach ging es aufs Schiff auf einem Fluss, dessen Name ich vergessen habe. Damit tuckerten wir dann bis kurz vors offene Meer, vorbei an den ganzen Supervillen der australischen Prominenz (von denen ich irgendwie keine kenne). Sehr schön, dieser neue soziale Wohnungsbau, aber einen Hubschrauber vor der Haustür stehen zu haben, finde ich schon ganz schön protzig. Da wir letzte Woche aber erst auf Souvereign Island waren, waren mir diese Art von Häusern auch nicht mehr ganz neu. Dennoch schaffen Sie es, zu begeistern. Als nächstes stand Lunch auf dem Programm. Für uns war “All you can eat” angesagt. Wenn man mal überlegt, wieviel das ältere Semester, welches ja dabei war, so isst, könnte man sagen “Perlen vor die Säue”. Die Deutschen haben nach allen Kräften versucht, dieses Ungleichgewicht auszugleichen, scheiterten allerdings wiedermal an einem knapp gesteckten Zeitplan. Schade eigentlich, wenn wir schon nicht Weltmeister im Shufflen werden, soll man uns wenigstens in anderen Disziplinen in Erinnerung behalten.
Danach ging es ins “Wildlife Currumbin Sanctuary“, einem schönen Park, mit Koalabären, Kängurus und allem, was man sonst noch hier so findet. Aber auch hier hatte ich leider das Gefühl:”Kängurus hast du doch erst letzte Woche gefüttert?!”. Somit endete unser Ausflugstag mit einem Gefühl, nichts neues entdeckt zu haben, was ich persönlich etwas bedauert habe. Schön war es trotzdem.
21:15 Uhr Ortszeit. Nach einem kleinen Abendsnack bei dem netten alten Herren aus Kentucky (der mit den vielen Hühnern) standen die “jungen Wilden” aus unserem Team mit geschätzten 100 Tüten Chips auf der Matte. Sämtliche Geschmacksrichtungen aus unserem guten Aldi wurden aufgetischt: Honey Baked Ham, Roast Duck & Hoisin Sauce, Sweet Chili & Sour Cream, Honey Soi Chicken und Smokehouse Paprika & Sour Cream. Hört sich ganz wild an, schmeckt aber irgendwie alles gleich. Mir persönlich fehlte noch die Geschmacksrichtung “Sauerbraten mit Klöse” und “Pizza Funghi”. So saßen wir nun hier bei 10 Kilo Chips und schauten uns YouTube-Videos an. Besonders erwähnenswert ist hierbei “Achmed, the dead Terrorist”.
So, heute gehts zeitig in die Falle, morgen habe ich 4 Spiele. Außerdem müssen die Männer ab morgen auf die Courts nach Eleanora (ca. 10 km von hier), d.h. noch früher aufstehen.
Picture of the day:
Erkenntnis des Tages: Man reist einmal um die halbe Welt, und im Fernsehn läuft der gleiche Schrott wie bei uns, nur mit mehr Sport.
…das waren die Worte meines, bis dato ungeschlagenen, US-amerikanischen Gegners, nachdem ich endlich meinen ersten Sieg nach Hause bringen konnte. Ich hoffe mal, das der Bann nun gebrochen ist, und dies nicht der letzte bleibt. 5 Spiele hab ich ja noch vor mir.
Heute abend waren wir in einer Show “The Australian Outback Spectacular” mit dazugehörigem Dinner. Es ging um das Leben der Aussies im Outback. Es war ganz nett, allerdings waren mir persönlich zu viele Pferde in der Arena. Pferdenummern fand ich als Kind im Zirkus schon immer doof, und das hat sich scheinbar bis heute nicht geändert.
Morgen haben wir mal einen Tag Auszeit, das heißt, Sightseeing ist angesagt. Da ich keine Ahnung habe, was ansteht, lass ich mich einfach mal überraschen.
Bild des Tages: Frühstück in einer Männer-WG

Erkenntnis des Tages: In der Ruhe liegt die Kraft!
Cheers!
Wir unterbrechen nun das laufende Programm und schalten live zum Spitzenspiel Deutschland – USA. Es spielen die Nummer 3 aus Deutschland Heinz-Dieter Hussmann (H) gegen die Nummer 1 aus den USA Jim Baily (B).
H spielt Schwarz und macht einen Tamper vor der 10, Baily macht eine 8 auf seiner Seite. H kontert mit einer tiefen 7, gedeckt durch eine tiefe schwarze 8. B versucht eine 10, scheitert aber. Nun liegen 2 Blocks an der Spitze. Beide Spieler überlegen lange. H schießt beide Blocks weg, versucht liegenzubleiben. Klappt leider nicht. 8:7 für USA
H beginnt. Leider zu weit. Die Disk geht ins Aus. B legt einen guten Tamper, H kontert, die Disk bleibt auf der Linie in der 7. B versucht zu kitchen, scheitert jedoch. H versucht wiederum das gleiche, scheitert aber ebenso. B versucht eine 10, sie bleibt in der Spitze auf der Linie liegen. Eine tiefe gute 7 vonn H. Schwierig dranzukommen. B schafft es nicht, 0:7 aus deutscher Sicht. Gut gemacht!
Nächste Runde: USA (Gelb) beginnt, H hat den Hammer:
Block von B. H schießt ihn weg, blebt aber an der glechen Stelle liegen, B nutzt die Chance und macht eine 7. 7 wird gesprengt, H bleibt liegen.
Fehlschuss von B. Scheibe rutscht durch. H schießt absichtlich durch.
B trifft, Gelb landet aud der Linie. H beendet mit einer schönen 7.
H ist an der Reihe. Ein gute 7. H landet auf der Linie, B punktet. H cleart das
Board. B nur auf der Linie. H cleart, bleibt selber liegen. B cleart.
H cleart wiederum, B hat den Hammer und macht eine 8.
Seitenwechsel und 4 Practise-Shots.
Ein Blick aufs Scoreboard, H beginnt das Spiel mit Gelb.
H hat Schwierigkeiten mit der neuen Seite und legt sich selbst in die 10-off. B blockt. Nice Shot von H. Die Block-Disk haut die Minus 10 raus.
Super! Gelb hat 7 Punte. B in Zugzwang, versucht zu kitchen, bleibt aber
auf der Linie liegen. H vergeigt seinen Schuss, Linie. B´s Hammer landet
aber auch nur auf der Linie. 7 Punkte Gelb.
Auf der anderen Seite des Courts spielen Adrian Gepel und Reverent
John Brown. Der Reverent hat ein schweres Kreuz zu tragen, Gepel
schlägt sich wacker. aber zurück zur Partie:
B startet, legt einen klassischen Block, H cleart, bleibt aber selber
liegen, B versucht die Gelegenheit zu nutzen, scheitert, macht aber eine
10. H entfernt diese. Klasse von B. Schießt die Gelbe ins Kitchen und bleibt
in der 10 liegen. H in der Bedroullie. Leider daneben. Fehlschuss von
B, das Feld wird leicht geoeffnet, die 10 ist weg. H geht auf Nummer
Sicher und will puntkten, leider viel zu lang. Auch dieser Schuss landet
in der 10-Off. Minus 20 Punkte für H, das ist bitter.
Hier sieht man sehr schön, was ein Frame ausmachen kann. Bei diesem
Gegner wird es schwer, die verlorenen Punkte wieder wett zu machen.
H startet, muss nun punkten. Ein Blick aufs Scoreboard. Leider
zu lang. B legt einen Tamper hin, aber ein wenig zu kurz. Auch H´s Schuss
kommt zu kurz und liegt nun als Block auf seiner Seite.
B versucht eine 10. Linie. H puntet in der 10, aber nur von kurzer Dauer.
Letzte Scheibe in diesem Frame. H macht eine saubere 10.
B hat den Hammer, er versucht zu clearen, schafft es nicht, die 10
bleibt liegen, er landet in der 8. H hat also 2 Punkte gutgemacht.
Ob das reicht?
B ist an der Reihe: Ein zu kurzer Tamer vor der 10. H nur auf der Linie
zwischen 7 und 8. die kann man doppeln. B blockt diese aber. Guter Schuss,
H befördert denn Block ins Kitchen. B holt ihn wieder raus. Zu lang,
H´s Disk schießt über den Court hinaus. B macht eine 10, der Hammer von
H ist damit quasi weg. Die 10 wird gecleart, die Runde endet ohne Punkte.
Alle anderen Spieler sind mitlerweile fertig. Man merkt die Anspannung,
anhand der Dauer, die sie vor jedem Schuss überlegen.
H startet, geht aufs Board. Linie zwischen 7 und 8.
B clear, bleibt aber liegen. Chance zum kitchen für H. Nein, hat nicht geklappt.
8 Gelb. B cleart. 7 Gelb. B cleart wieder. Letzte Disk. Wieder eine gute 7.
B macht das Spiel perfekt, indem er die 7 ins Kitchen befördert.
B startet, blockt. H geht aufs Board, Linie, B schießt durch.
H versucht zu dopppeln, macht eine 8. B cleart, bleibt selber in der 8 liegen.
Der Versuch zu kitchen, scheitert von H. Die Disk bleibt in der 7 liegen,
sie scheint gewertet zu werden, auch wenn es sehr knapp ist.
Letzte Runde: H geht wieder aufs Board, die Scheibe kommt kurz vor der 10-off zum liegen. B versucht sie noch ein wenig weiter zu schieben, zu kurz.
Das gleiche, bei der nächsten Gelben. B doppelt seine. 15 Punkte.
Der Versuch beide mit einem Stoß zu entfernen schlägt fehl.
B blockt die 15 Punte. H kommt nicht mehr ran. B´s letzter Stoß landet auf der Line. 15 Punkte für die USA
Die letzte Runde endet unspektakulär 0:0
Die Sensation blieb leider aus, das Spiel endet 61:32 für die USA. Wir haben ein gutes Spiel gesehen, allerdings haben beide Spieler nur einen Bruchteil ihres Können gezeigt.
Cheers!
In unserem Wohnklo gibt es endlich wieder Internet! Lange genug hat es gedauert, ich hoffe, es hält jetzt ein bißchen. Den sportlichen Teil habe ich eben ja schon abgehandelt. Allerdings wußte ich zu dem Zeitpunkt noch nicht, dass unsere deutschen Damen hier anfangen, zur Höchstform aufzulaufen. Bitte weiter so.
Nach einem fulminanten Abendessen bei Subway geriet der Abend zu einer Art “Literarischem Quartett”, allerdings nur zu Dritt, und nicht über Bücher sondern über Musik. Mein meerbuscher Mitbewohner, ein schlecht Deutsch sprechender Hesse und meine Wenigkeit, berieten den kompletten Abend bei viel zu kaltem Bier und diversen Rum-Köstlichkeiten über gute und schlechte Musik. Abgerundet wurde das Ganze durch zahlreiche Klangbeispiele aus dem Computer und von YouTube.
Übrigens habe ich noch den fehlenden Artikel vom 13.9 eingefügt.
So, für mich ist nun Schicht, morgen muss ich ein paar Amis und Kanadiern spieltechnisch in den Hintern treten. Ich hoffe nur, dass ich meinen Fuß endlich mal so hoch bekomme….
Cheers!
…das Internet immer noch nicht. Langsam bekomme ich hier die Krise. Seit Samstag funktioniert das Internet in unserem Appartement nicht mehr. Gerade sitze ich in der oeffentlichen Bibliothek und versuche ein paar Zeilen zu schreiben. Man kommt sich langsam vor, wie in einem Entwicklungsland.
Spieltechnisch habe ich eine Quote von 100%…verlorener Spiele (bisher 4 insgesamt), ich bin aber guter Hoffnung, dass ich in dieser Woche noch ein Spiel gewinne. Hier laeuft noch ein Blinder rum, gegen den haette ich eventuell gute Chancen.
Ansonsten kann sich das Ergebnis durchaus sehen lassen. Die Ergebnisse des heutigen Tages packen wir in rund 2 Stunden auf shuffleboarder.de. Das “Projekt Bronze” laeuft also auch ohne mich. Die Courts sind hier extrem unterschiedlich (ich berichtete glaub ich schon darueber). Hinzu kommt immer wieder ein boeser Wind, der ein praezises Spiel extrem erschwert. Aber man wird unheimlich braun beim Spielen und in der Pause geht man einen Burger essen. Shuffleboard ist schon toll….
Gerade im Moment ist die letzte Runde vorbei gegangen, die glaub ich wieder recht erfolgreich fuer uns verlief. Ich geh mal schauen….
Cheers!
Heute war die Eröffnung der 27. Shuffleboard World Championships.
Und was soll ich sagen, nach den ersten 2. Runden liegen wir auf Platz 1 in der Gesamtwertung. Da ich eine Wolke am Himmel entdeckt habe, sollten die Spiele am besten genau jetzt abgebrochen werden.
Fast alle männlichen deutschen Spieler, haben mindestens 1 von 2 Spielen gewonnen. Da ich der einzige war, der heute nur 1 Spiel hatte, habe ich mir meinen ersten Sieg für morgen aufgehoben. Vom 13. Stock aus läßt sich so ein Spiel übrigens wunderbar beobachten.
Letztes Jahr zogen wir noch mit Prunk in ein Eisstadion ein, dieses Jahr ging es schon quer durch die City (inkl. Dudelsackspieler und Nationalhymnen).
Nett war es, muss man sagen.
Da ich hier immer noch massive Internetprobleme habe, die frühestens am Montag
behoben werden, gibt es im Moment leider nur Berichterstattung auf Sparflamme.
Die technische Abteilung der GSA setzt natürlich trotzdem alle Hebel
in Bewegung, um den geneigten Shuffleboardfreund auf dem Laufenden zu halten.
Die heutigen Ergebnisse gibts auf www.shuffleboarder.de (den direkten Link habe
ich gerade nicht zur Hand).
Erkenntnis des Tages:
Man kann auch ohne Joker gewinnen.